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Content Management hat sich etwa ab Sommer 2002 zum Modebegriff entwickelt, hinter dem sich mittlerweile gar vieles versammelt. 1.400 verschiedene Content-Management-Systeme bietet der deutsche Markt. Verwirrung? Natürlich! Gehen wir das Thema also über die Grundlagen an.
Der Begriff des Content Managements (in deutsch: Verwaltung von Inhalten) bezeichnet die Idee, die Inhalte von Internet-Auftritten, also Texte und Bilder, so zu verwalten, dass man kein Universalgenie sein muss, um eine Internetseite zu ändern.
Das Content Management für Internet-Auftritte hat Vorläufer in den großen Zeitungsverlagen. Der Redakteur mit seinem Redaktionssystem konzentriert sich auf seine Kernkompetenz als Journalist. Er muss sich nicht darum kümmern, wie die Seite, die er bearbeitet, für den Druck aufbereitet wird.
Der Autor unterscheidet zwischen drei Arten von Inhaltsverwaltungs-Software:
- Das Redaktions-Tool.
Seiten-Struktur und Layout stehen fest. An vordefinierte Stellen werden der redaktionelle oder bild-redaktionelle Inhalt eingefügt.
- Der Seitengenerator.
Bei solchen oft preiswerten oder kostenlosen Tools kann der Anwender seine Internet-Seite baukastenartig aus vorgefertigten Modulen zusammenstellen. Die Möglichkeiten sind durch die Zahl der angebotenen Module begrenzt.
- Das eigentliche Content Management System.
Hier kann der Nutzer frei seine Seiten-Struktur und sein Layout gestalten. Automatische Funktionen im Hintergrund erleichtern den Aufbau der Navigation. Häufig werden geschachtelte Templates (Layout-Vorlagen) angeboten, so dass das System sehr flexibel wird.
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