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Ein Dienst meldet sich normalerweise als "Systemkonto" an. Kann das lokale Betriebssystem eine Aktion auf einem entfernten Rechner des Netzwerks ausführen? Die Antwort ist nein. Soll ein Dienst eine Aktion im Netzwerk ausführen, muss er sich mit einem Benutzerkonto anmelden, das dort bekannt ist und die erforderlichen Rechte hat.
Nehmen wir den Zeitplandienst (Scheduler). Sie wollen täglich um 23:30 Uhr einen Massen-Kopiervorgang mit SCOPY vom Rechner NTWKS1 auf den Rechner NTWKS2 ausführen. Auf beiden Rechnern haben Sie einen Administrator namens SOKRATES angelegt und die Kennwörter abgeglichen.
Nun stellen Sie ein, dass sich der Scheduler auf NTWKS1 als SOKRATES anmeldet (Systemsteuerung, Dienste, Scheduler, Startart).
Sie schreiben ein Batchprogramm etwa so: net use x: \\ntwks2\zielfreigabe scopy c:\quellverzeichnis x: /s /a /o net use x: /d /y
Dieses Batch weisen Sie dem Zeitplandienst mit dem at-Befehl für jeden Tag zu. (Viel transparenter und komfortabler geht das natürlich mit WINAT.EXE aus dem NT Resource Kit von Microsoft).
Ab Windows 2000 kann jeder vom Zeitplandienst verwaltete Job von vornherein so eingestellt werden, dass er in einem beliebigen Benutzerkontext ablaufen kann. Der beschriebene Umweg über das Anmeldekonto des Dienstes ist nicht mehr nötig. |
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